Bürgerstiftung-Fonds und Treuhandstiftungen
lohn-ag.de AG unterstützt die Dr. Olaf-Feldmann-Stiftung
Über eine Spende in Höhe von 500 Euro durfte sich der Stiftungsgründer Dr. Olaf Feldmann von der gleichnamigen Stiftung unlängst freuen. Der Spendenscheck wurde ihm von Ekkehard Herbst, dem Vorstandvorsitzenden der lohn-ag.de AG und der Projektmanagerin Meike Nicolaus überreicht. Das Unternehmen hat einen Branchenschwerpunkt in der Hotellerie und Gastronomie und was lag näher als die Förderung des gastronomischen Nachwuchses zu unterstützen. Dies ist ja der Stiftungszweck der Dr. Olaf-Feldmann-Stiftung. Die Spende, Erlös aus der Tombola beim jährlichen Betriebsfest, wird für die Ausrichtung der jährlichen Stadtmeisterschaften für Köche und Servicekräfte verwendet.
ANGESTIFTET – Jugend bewegt was!

Projektförderung
Als junge Menschen wollt Ihr etwas bewegen, Eure Ideen umsetzen und neue Wege gehen. Doch dabei stoßt Ihr oft auf Hindernisse. Der Jugendfonds kann Euch bei der Realisierung Eurer Ideen unterstützen – durch die Vermittlung von Kontakten, aber auch finanziell.
Projektanträge können jederzeit gestellt werden z. B. von:
• Projektgruppen des Jugendforums
• Jugendinitiativen
• SMVen
• Jugendgruppen in Vereinen
• gemeinnützigen Trägern der Jugendarbeit
Voraussetzung für eine Bewilligung ist, dass junge Menschen aktiv an der Entwicklung und Umsetzung der Projektidee beteiligt sind.
Anträge
Das Antragsformular ist auf der Internetseite der Bürgerstiftung zu finden (Förderantrag der Bürgerstiftung Baden-Baden).
Über die Projektförderung entscheidet der Beirat des Jugendfonds in einer darauf folgenden Sitzung. Der Jugendfonds ist Teil der Bürgerstiftung Baden-Baden und hat sich die Jugendförderung im Stadtkreis zur Aufgabe gemacht. Gefördert werden Projekte und Programme für Kinder und Jugendliche, vor allem werden aber auch Projektideen von Kindern und Jugendlichen unterstützt. Damit ermöglicht der Jugendfonds jungen Menschen neue Lernfelder, fördert verantwortliches Denken und Handeln und leistet einen wichtigen Beitrag zur Teilnahme der Jugend am Gemeinwesen.
Flyer zum Download
Der Jugendfonds Baden-Baden

Der Jugendfonds Baden-Baden ist eine Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Baden-Baden. Er hat einen eigenen Beirat, der die Förderprojekte auswählt und über die Mittelvergabe entscheidet (Susanne Pfleiderer, Vorsitzende, Dr. Olaf Feldmann, Stellvertreter, Inge Brandner, Marianne Wasserburger, Christine Scherzinger, Marianne Mäntele und Frank Fürle ). Alle Beiräte arbeiten ehrenamtlich. Verwaltet wird der Jugendfonds von der Bürgerstiftung Baden-Baden.
Bewerbung Faustlos 2010
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"Projektbeschreibung Kieselschule“
Die Kieselschule ist ein innovatives Programm zur musikalischen Förderung von Kompetenzen zur Gewaltprävention. Die Kieselschule verfolgt das gleiche Ziel wie das verbale Faustlos – Programm auf einer non–verbalen Ebene.Der Stein, auch Ausdruck von Aggression, Kampf und Gewalt, wird in der Kieselschule zu einem Instrument des Miteinanders, des Gefühlsausdrucks und der Kreativität. Kieselsteine werden deshalb als musikalisches Medium eingesetzt, da sie für Kinder äußerst attraktiv sind und zudem ein archaisches, intuitiv zu benutzendes Werkzeug darstellen.
Durch die Kieselsteine erlernen die Kinder prosoziales Verhalten spielerisch und verlernen problematisches Verhalten ebenso spielerisch, ohne dass es auf Sprache ankommt. Längst ist anerkannt, dass musikalische Erfahrungen emotionale, kognitive und soziale Kompetenzen stärken können und Kinder mit aggressivem Verhalten gerade in diesen Bereichen deutliche Defizite aufweisen.
Mit der Kieselschule werden deshalb gezielt folgende Gewaltpräventions-kompetenzen gefördert:
• Empathiefähigkeit
• Impulskontrolle
• Umgang mit Ärger und Wut
• Kreativität
• Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit sowie
• Beruhigungsfähigkeit.
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Projektbeschreibung „Faustlos“
Faustlos ist ein für Kindergarten und Grundschule entwickeltes Curriculum, das –wissenschaftlich belegt - impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindert und ihre sozial-emotionalen Kompetenzen fördert und damit einen äußert wirksamen Beitrag zur frühen Gewaltprävention leistet. Neben diesen spezifischen Effekten werden immer häufiger „Nebeneffekte“ berichtet, wie z.B. die Steigerung der verbalen Kompetenzen der Kinder, positive Auswirkungen auf die Personen, die das Programm unterrichten und eine Verbesserung der Schul- bzw. Kindergartenatmosphäre.Faustlos wurde zunächst für den amerikanischen Raum entwickelt und nach großen Erfolgen übersetzt und an den deutschsprachigen Kulturraum angepasst.
Faustlos war Modellprojekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württem¬berg und wurde auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgrund seiner überregional beispielhaften Qualität ausgezeichnet.
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Projektbeschreibung „Interkulturelle Elternschule“
Ausgehend von unserer weit reichenden Faustlos–Förderung (→ Projektbeschreibung Faustlos) in einer Vielzahl von Baden-Badener Kindergärten und Grundschulen, wurde insbesondere aus Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund der Wunsch an den Jugendfonds herangetragen, die Eltern in das äußerst wirkungsvolle und erfolgreiche Gewaltpräventionsprogramm einzubeziehen.Das Ziel wurde in Zusammenarbeit mit Erziehern und den Fachleuten des HPZ (Heidelberger Präventionszentrum) formuliert und mittlerweile umgesetzt: Entwicklung einer Interkulturellen Elternschule für Kindergarten und Grundschule, die die Ideen und Ziele von Faustlos an Eltern aus anderen Kulturkreisen vermittelt.
Angestrebt wurde ein Konzept, welches die Ressourcen und die Beziehungskultur in den Familien fördert und stärkt sowie die Erziehungspartnerschaft mit der Einrichtung und das gemeinschaftliche Erleben unterstützt.
Alle Arbeitsmaterialien wurden in drei Sprachen übersetzt: französisch, russisch, türkisch. Die jeweiligen Muttersprachler sind aktiv in die Arbeit eingebunden und begleiten die Gruppen während der Zusammenkünfte.
Bewerbung Elternschule 2010
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