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Zwölf neue Bäume für Bürgerwiese

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161117_buergerobstwiese_btKlasse 8a der Theodor-Heuss-Schule pflanzt Obstbäume am Hungerberg

Von Florian Krekel
Baden-Baden – Streuobstwiesen sind Lebensraum und Nahrungslieferant zugleich. Doch ihre Zahl nimmt landesweit stetig ab. Diesem Trend möchte die Kurstadt, die in den Streuobstwiesen ein strukturgebendes Element für das Landschaftsbild sieht, schon länger entgegenwirken. Die Verwaltung setzt dafür auch auf bürgerschaftliches Engagement und so war beim städtischen Fachbereich Park und Garten, dem früheren Gartenamt, die Freude groß über eine Pflanzaktion der Bürgerstiftung Baden-Baden zusammen mit 15 Schülern der Theodor-Heuss-Schule.

Die Jungen und Mädchen der Klasse 8a pflanzten zusammen mit städtischen Mitarbeitern auf der Wiese unterhalb der Lupen-Skulptur am Hungerberg einen Mix aus zwölf Streuobstbäumen. Hier hatte es auch schon in früheren Zeiten diverse Obstbäume gegeben, doch ihr Bestand habe laut Projektleiter Bernhard Veit von der Bürgerstiftung in den vergangenen Jahren stark gelitten und sei um fast die Hälfte zurückgegangen.

Finanziert wurde die rund 8500 Euro teure Aktion komplett aus dem Umweltfonds der Stiftung, der vor fünf Jahren im Zuge eines großen, zweckgebundenen Vermächtnisses an die Vereinigung eingerichtet wurde.

Die Erträge, die die bereits fünf Jahre alten Setzlinge in einigen Jahren bringen sollen, werden der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Denn das Gelände unterhalb der Strohhütte sei ein sehr beliebter Ort zum Spazierengehen, Relaxen und um sich stadtnah zu erholen, so Veit. Deswegen habe der Fachbereich Park und Garten der Baden-Badener Stadtverwaltung die Idee auf den Tisch gebracht, das Areal als „Bürgerwiese“ zu deklarieren. Der Umweltfonds der Bürgerstiftung trage dies sehr gerne mit, sagte Veit.

Weiter blickte er voraus, dass der Fonds auch Geld für das Engagement der Bürgervereinigung Unterbeuern auf dem Obstgut Leisberg sammeln möchte, mit dem die dortigen Arbeiten unterstützt werden sollen.

Ganzer Artikel im Badischen Tagblatt vom 17.11.2016
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